Kirche Beerfelde - Geschichte

Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut

1671 Brand
1704 Blitzschlag in die Kirtchturmspitze
1927 Für die im I. Weltkrieg beschlagnahmte Glocke wird eine neue angeschafft
1930 Die Orgel soll wieder hergestellt werden, da im Krieg eine beträchtliche Anzahl Pfeifen hergegeben werden musste
1939 wird die Bronzeglocke von 1679 beschlagnahmt 
1960 Renovierung und Umgestaltung der Kirche

Dabei wurde der Altar ausgelagert und der Altarraum modern gestaltet (Altartisch). Das alte Gestühl wurde ebenfalls ersetzt. Ein Teil der alten Kanzel mit 5 Bildern (Christus und die 4 Evangelisten) steht jetzt an der Südseite. Möglicherweise wurde sie 1675 vom Kaufmann Peter Müller aus Fürstenwalde geschenkt. 

Die Orgel wurde am 05.09.1964 unter Mitwirkung der Domkantorei Fürstenwalde neu eingeweiht (Orgelfirma Sauer, Frankfurt Oder; 7 Register, 1 Manual, 1 Pedal)

1965 Elektrische Bankheizung und elektrisches Geläut 
18.09.1966 wird die neue Taufe erstmalig benutzt

(die Taufschale von 1694 wird weiter verwendet)

15.06.1978 gegen 14.45 Uhr Blitzschlag und Brand im Turm
02.10.1980 Richtfest zur Turmerneuerung – 1982 abgeschlossen

Hahn und Wetterfahne mit Turmknopf in Kastenform

Anschaffung einer neuen Glocke, weil die alte durch das Feuer einen Riss bekam (steht jetzt unten im Kirchturm)

Nach 1990 wurde das Dach des Chorraums erneuert, die Fundamente trocken gelegt und der Kirchraum innen renoviert.

2007 Neue Beleuchtung im Kirchenschiff

Die Schachbrettsteine

An der Beerfelder Kirche findet man drei Schachbrettsteine. An der Südwand sind einige Feldsteine so behauen, dass ein Schachbrettmuster erscheint.

Eher anekdotisch wird diese Besonderheit damit erklärt, dass sie an den Eingängen den Teufel durch das Spiel am Betreten der Kirche hindern sollten. Mir leuchtet der Hinweis mehr ein, dass die Planmäßigkeit des Schachspiels auch für den Bau dieser Kirche gelten sollte.

Der Baumeister gibt mit diesem Symbol zum Ausdruck, mit wie viel Sorgfalt der Kirchbau geplant und ausgeführt wurde.