Glockenläuten und Bläsertöne

Wir läuten die Glocken als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit.
Glocken erreichen die Ohren und Herzen sehr vieler Menschen auch bei Ausgangsbeschränkungen. Wer hört, gehört schon dazu. Wir sind verbunden.
Sie sind herzlich eingeladen sich täglich um 12.00 Uhr oder 18.00 Uhr mit uns im Gebet zu verbinden. Eine Kerze anzünden, ein Gebet sprechen oder ein Lied zu singen.

Glocken rufen Christen seit vielen Jahrhunderten zum Gebet.
In dieser Zeit können sie zum Erinnerungsruf für alle werden, sich einmal am Tag Zeit zu nehmen, um in sich zu gehen und neue Hoffnung und Kraft zu schöpfen.

 

Vom Domturm bläst täglich zum Geläut um 12 und 18 Uhr unser Domkantor Georg Popp und hat dafür schon viele Komplimente und Applaus erhalten. Danke, Georg Popp!

Ebenso besuchen er und andere Bläser die Heime in der Region für kleine "Fenster- und Hofkonzerte"

 

 

Am Karfreitag werden wir 15 Uhr die Glocke läuten und an die Sterbestunde Jesu Christi erinnern.

Zwischen Karfreitag und Ostersonntag werden die Glocken und Musik schweigen.

Am Ostermorgen werden Bläser an den Kirchen der Region zu hören sein mit der Melodie: „Christ ist erstanden“

Dazu werden je nach örtlicher Tradition die Glocken den Ostermorgen einläuten.

6 Uhr, 7 Uhr, 8 Uhr, 9 Uhr oder 10 Uhr werden Sie Glocken in Ihrem Ort hören können.

 

 

Hoffnungskeime werden Hoffnungsweizen

Nur sehr langsam komme ich mit der neuen Situation in Coronazeiten zurecht. Erst ging alles sehr schnell. Dann ist es, als wäre die Zeit stehen geblieben. Welche Veränderung geschieht mit mir und mit uns? Ich verstehe es noch nicht. Täglich verändert sich die Perspektive. Vertrautes und Gewohntes geht nicht mehr. Stattdessen erlebe ich ungewohnte und auch überraschende Momente. Ich frage mich: Was stirbt und was wächst da gerade neu?

In wenigen Tagen ist Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag. Ein Mensch ging seinem Tod entgegen. Er hat gesagt: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt bleibt es allein. Wenn es aber stirbt bringt es viel Frucht.“ (Johannesevangelium 12,24) Leid und Sterben rücken dicht an uns heran in diesen Tagen. Sind es meine Ängste und Sorgen? Oder sorge ich mich mehr um meine Mitmenschen? Nachdenkliche Töne höre ich in diesem Jahr deutlich. Was ist eigentlich wichtig und worum geht es eigentlich im Leben? Muss etwas altes „sterben“, damit neues wachsen kann?
Beobachten und entdecken Sie es mit den beigelegten Weizenkörnern selbst: ?Ein Weizenkorn muss sterben, damit es viel Frucht bringt. Was heißt das, was Jesus Christus da sagt? ?Was heißt das für das Leben in diesen Corona-passions-zeiten?
 
Wir haben an den Kirchen Weizenkörner für Sie zum mitnehmen und haben schon einige mit den Gemeindebriefen verteilt.

Wenn Sie mögen: Streuen Sie die Körner auf etwas Erde oder Watte und halten sie feucht.


Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt, Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt –
Liebe lebt auf, die längst erstorben schien: Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.“

Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab, wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab. ?Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn? Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Im Gestein verloren Gottes Samenkorn, unsre Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn –?hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien: Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

(Liedtext von Jürgen Henkys im Evangelische Gesangbuch Nr. 98)

Hoffnungteilen

Die Kirchentüren sind zu. In diesem Jahr ist kein Kurzurlaub über die Ferien möglich. Der Frühling liegt in der Luft, doch unsere Gedanken sind täglich mit der aktuellen Krise beschäftigt. Und DENNOCH soll Ostern werden. Wir wollen mit Ihnen DENNOCH hoffen. Corona und DENNOCH in Gemeinschaft verbunden sein. Wir möchten Wege zu Ihnen finden und zu den Menschen, die vor den Dom- und Kirchentüren stehen bleiben.
Darum platzieren wir für die Osterwochen bunte Texte und Botschaften für Sie vor den Dom- und Kirchentüren. Wenn Sie mögen nehmen Sie sich einen Impuls mit und lassen Sie sich überraschen. #Dennochhoffen #Hoffnungteilen

D     Denkanstöße
E     Entschleunigung
N    Nachfragen
N    Nähe    
O    Orientierung
C    Chancen
H    Hoffnung

 

Welche Worte tun Ihnen in diesen Tagen gut?
Was lässt Sie DENNOCH hoffen?
Mögen Sie Ihre Gedanken mit anderen teilen?

Schreiben Sie uns Ihre Hoffnungsgedanken: imke.koehn(at)ekkos.de

Wir teilen sie auch hier auf unserer Homepage
und geben sie an unseren Kirchentüren weiter. 

Lasst uns einander gesegnete Ostern wünschen! – Kirchencafé anders

Liebe Gemeinde, Liebe Menschen in unserer Region,


Lasst uns am Ostersonntag, am 12. April 2020, einander frohe Ostern wünschen und den Ostersonntag ?ein Stück miteinander teilen. Wir laden Sie am Ostersonntag in einen Video- und Telefonraum ein.
So können wir uns gegenseitig die Osterbotschaft zusagen: „Christus ist auferstanden! – Er ist wahrhaftig auferstanden!“ Von 11 bis 12 Uhr und von 14 bis 15 Uhr freuen wir uns auf Ihre Stimme ?und/oder ihr Gesicht.

Am Computer geben Sie ein: https://zoom.us/join
Als ID geben Sie folgende Nummer ein: 976 438 073
Zoom fordert ggf. auf das Programm dazu herunterzuladen, ?Mikrophon und Kamera des Computers freizugeben. ?Sie können das auch mit einem Smartphone nutzen.


Mit dem Telefon wählen Sie folgende Nummer:
Telefon:030 5679 5800
Sie werden dann aufgefordert eine Nummer einzugeben. ?Sie tippen dann folgende Zeichen ins Telefon: 976 438 073 #
Hören wir uns am Ostersonntag?


Ihre Pfarrerin Rahel Rietzl
Ihr Pfarrer Kevin Jessa

Telefongespräche und Nachbarschaftshilfe

Alle kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zu erreichen:

Pfarrerinnen Rahel Rietzl 0176-68392446
Pfarrer Kevin Jessa 0151-58708786
Pfarrerin Anemone Bekemeier 0173-5812170
Pfarrerin Cornelia Behrmann 01522-1536969

Gemeindepädagogin Ines Hecht 0171-7818134
Gemeindepädagogin Cornelia Hemmerling 03361-5318

Domkantor Georg Popp 03361-733540

Jugendwart Christoph Ritter 03361-375072

Mitarbeiterin in den Samariteranstalten für Religions- und Konfirmandenunterricht Christina Kampf 03361-567115

 

Wir vermitteln Nachbarschaftshilfen und Telefongesprächspartner in Kooperation mit Fürstenwalde-hilft www.fuewa-hilft.de und www.carisma-diakonie.de sowie dem Freiwilligenzentrum Fürstenwalde von der Caritas. Bei Bedarf bitte bei einem / einer unserer Mitarbeiter melden. (Tel.oben)

 

Das Dombüro ist zu den üblichen Sprechzeiten telefonisch erreichbar.
Mo, Di, Do, Fr jeweils 9 bis 12 Uhr und Di 13 bis 16 Uhr (nicht an den Feiertagen)