Solidarisch auseinanderrücken

Liebe Gemeinde,

wer hätte gedacht, dass es solidarisch sein würde, auseinanderzurücken und zuhause zu bleiben?
Das Gemeindeleben hat bisher anders funktioniert: Vor allem über den persönlichen Kontakt in den Kirchen und Gemeinderäumen.
Nun kommt es aber darauf an den behördlichen Anordnungen zu folgen, zuhause zu bleiben und persönliche Kontakte zu vermeiden.
Das fühlt sich nach Verzicht an. Ein unfreiwilliges Fasten auf das Treffen in Gruppen und Kreisen, den Besuch bei Freudinnen und Freunden oder die gemeinsame Feier des Gottesdienstes. Und was nun?

Sie könnten sich die Zeit nehmen mit einem Menschen aus der Gemeinde, der Nachbarschaft oder der Familie länger zu telefonieren?
Vielleicht können Sie Menschen, die nicht mehr so mobil sind oder auf die Hilfe der Familie gerade verzichten müssen, Ihre Hilfe beim Einkaufen anbieten?
Möglicherweise können Sie Ihre eigenen vier Wände als geistlichen Ort entdecken?

Wenn Sie einmal ausprobieren wollen, zuhause allein eine Andacht zu feiern und sich dennoch mit Ihrer Gemeinde verbunden fühlen wollen, haben wir für Sie zwei Andachten vorbereitet. Sie sind herzlich eingeladen mit uns diese Andachten zu feiern, Mittwochs und Sonntags. Den Ablauf finden Sie auf dieser Seite in der rechten Spalte.

Wir wünschen Ihnen, dass sie auch in den kommenden schwierigen Tagen erleben, dass Gott bei Ihnen bleibt.
Bleiben so auch Sie zuversichtlich, denn
Nicht alles ist abgesagt:
Frühling ist nicht abgesagt.
Sonne ist nicht abgesagt.
Lesen ist nicht abgesagt.
Liebe ist nicht abgesagt.
Musik ist nicht abgesagt.
Freundlichkeit ist nicht abgesagt.
Hoffnung ist nicht abgesagt.
(Verena Voegeler)

Ihre Pfarrerin Rahel Rietzl und Ihr Pfarrer Kevin Jessa

Weitere Anregungen mit Gebeten finden Sie auf der Seite unseres Kirchenkreises: www.kirche-oderland-spree.de